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Was ist eigentlich Rebalancing? 

Ziel und Funktion des Rebalancing ist es, einem stärker werdenden Risiko entgegenzuwirken. Hier erfahren Sie, was Rebalancing eigentlich ist.

Portfolios können aus mehreren Anlageklassen bestehen. Das Rebalancing sorgt dafür, dass die anfangs bestimmte Aufteilung des Portfolios stets beibehalten wird – und somit auch das eingewilligte Risiko nicht steigt. Umgekehrt würden die im Laufe der Zeit normalerweise auftretenden Wertschwankungen dafür sorgen, dass sich die Gewichtung innerhalb der Geldanlage verschiebt.

Prinzipiell gilt beim Rebalancing wie bei jeder Investition: Der Anleger muss sich über die Ziele und insbesondere die Risiken seiner Geldanlage zuvor im Klaren sein. Anhand der relevanten Faktoren – Ziel und Zeitraum der Anlage, gewünschte Rendite, Risikobereitschaft, Liquidität – wird am Anfang ein Kompromiss ermittelt und festgelegt. Ein möglicher Ansatz ist die 50/50-Methode: Die Hälfte des Portfolios besteht aus Anleihen, die anderen 50 Prozent sind Aktien.

Abweichungen in der Gewichtung treten zum Beispiel dann auf, wenn Aktienanteile aufgrund einer hohen Rendite schneller wachsen als die Niedrigzins-Anleihen. Das Portfolio bestünde dann aus einer höheren Gewichtung der Aktien und ginge daher auch mit einem höheren Risiko einher. Diesem Zustand kann mit Rebalancing entgegengewirkt werden. Hierbei werden die reduzierten Anlageklassen, in diesem Fall die Anleihen, mit Anteilen aus gestiegenen Bereichen (Aktien) ersetzt und die anfangs festgelegte Verteilung wiederhergestellt.

Insofern ist das verminderte Risiko der entscheidende Vorteil des Rebalancing: Der kurzfristige Wertverlust einer einzelnen Anlageklasse führt im Gegensatz zum reinen Aktien-Portfolio nicht zur Beunruhigung oder zu waghalsigem Aktionismus. Dank der negativen Korrelation zwischen der Hauptanlagen heißt es: schlechte Zeiten für Aktien, gute Zeiten für Anleihen. Eine perfekte Absicherung. Bei Moneyfarm besteht zusätzlich die Möglichkeit, alternative Investments wie Rohstoffe in das Portfolio aufzunehmen.

Die Pflege des Portfolios bei Moneyfarm

 

Das Rebalancing stellt also die jeweilige Balance zwischen Risiko und Rendite, die bei der Kontoeröffnung bestimmt wurde, wieder her. Bei einem Moneyfarm-Sparplan wird sowohl jede Einzahlung als auch Ausschüttung genutzt, um die ursprüngliche Strategie wiederherzustellen. So wird sichergestellt, dass die Anlageaufteilung nicht zu weit von den Vorstellungen des Anlegers abweicht. Es werden keine Gewinne veräußert und somit auch keine Steuern fällig. Das ist das sogenannte “Smart-Rebalancing“. Als Vermögensverwalter hat Moneyfarm zudem die Möglichkeit, das Rebalancing bei Bedarf auszuführen.

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Risikohinweis: Die Kapitalanlage ist mit Risiken verbunden. Der Wert Ihrer Anlagen bzw. die Kurse der Investmentfonds wie auch die daraus fließenden Erträge sind Schwankungen unterworfen oder können ganz entfallen. Daher kann es passieren, dass Sie den von Ihnen angelegten Betrag nicht in voller Höhe zurückerhalten. Im Extremfall besteht auch das Risiko eines Totalverlustes Ihrer investierten Vermögenswerte. Die vergangene Wertentwicklung ist kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Ergebnisse. Bei der Einschätzung von Moneyfarm handelt es sich um eine stichtagsbezogene Analyse, die sich in der Zukunft ändern kann. Der vorliegende Beitrag ist keine Finanzanalyse, sondern eine Werbemitteilung.