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Sparen für Kinder: Mehr Rendite für den Nachwuchs

Bei der Geldanlage für Kinder sollte Sie nicht auf traditionellen Sparformen setzen. Es gibt bessere Wege, um für die Kleinen vorzusorgen.

Die Geburt eines Kindes ist für die meisten Eltern einer der bewegendsten und schönsten  Momente im Leben. Nichts wünscht man sich sehnlicher, als dass es dem Nachwuchs später einmal gutgeht. Viele Eltern und Großeltern beginnen daher bereits sehr früh, für die Kleinen zu sparen. Und das ist auch gut so. Denn je länger der Sparzeitraum, umso größer der Zinseszinseffekt und damit das finanzielle Polster, dass dem Familienzuwachs im späteren Leben für die Ausbildung, den Berufsstart, das Studium, das erste Auto oder die eigene Wohnung zur Verfügung steht.

Geldanlage für Kinder: Mit dem Sparschwein allein ist es nicht getan

Je früher mit dem Sparen für die Sprösslinge begonnen wird, umso besser. Aber ebenso wichtig ist es, auf welche Art und Weise das Geld angelegt wird. Denn an diesem Punkt entscheidet sich, ob der jahrelange Aufwand wirklich einmal der Mühe wert war. Möglichkeiten, für den Nachwuchs etwas zur Seite zu legen, gibt es viele. Nach wie vor beliebt ist das gute alte Sparschwein. Es wird mit kleinen Beträgen „gefüttert“, nach einer gewissen Zeit zur Bank gebracht und dort vom Kassierer „geschlachtet“. Für die Kleinen mag das aufregend sein, ein wirklich systematischer Vermögensaufbau für die Nachkommenschaft ist mit dieser Methode jedoch nicht möglich. Das Sparschwein ist lediglich dazu geeignet, kleinere Geldgeschenke – zum Beispiel zum Geburtstag oder für gute Schulnoten – anzusammeln. Mehr aber auch nicht.

Davon sollte man beim Sparen für Kinder die Finger lassen

Zahlreiche Banken werben mit speziellen Girokonten für Kinder. Die Kontoführung ist in diesem Fall meistens kostenlos. Darüber hinaus gibt es im Gegensatz zu herkömmlichen Girokonten in einem gewissen Umfang auch Zinsen auf die Guthaben. Solche Angebote sind zwar dazu geeignet, Kinder an den richtigen Umgang mit Geld zu gewöhnen und daher auch sinnvoll. Aber größere Beträge oder regelmäßige Sparraten, die dem Aufbau eines Vermögenspolsters dienen, sind hier ebenfalls falsch aufgehoben.

Abzuraten ist auch von Versicherungen, die die Ausbildung des Kindes absichern sollen oder Kinderschutzbriefe, die gegen allerlei Risiken wie Unfall, Krankheit oder Schulunfähigkeit schützen sollen. Solche Anlagen, warnt die Stiftung Warentest in einem Testbericht vom Juni 2018, würden nicht zum Sparen für Kinder taugen. Sie seien unflexibel, mit hohen Kosten verbunden und oft ohne jede Rendite.

Bei Sparkonten für Kinder herrscht Zinsnotstand

Und wie ist es mit Sparkonten und Sparplänen für Kinder? Ihr Vorteil liegt darin, dass Eltern, Großeltern oder Verwandte per Dauerauftrag regelmäßig und automatisch Geldbeträge transferieren können. Deren Höhe kann je nach den finanziellen Möglichkeiten flexibel gesteuert werden. Auch gibt es von vielen Banken auf Kindersparkonten Extrazinsen, die über dem marktüblichen Niveau liegen. Allerdings sind diese Sonderkonditionen in der Regel auf einen Höchstbetrag von wenigen Tausend Euro begrenzt. Für Summen, die darüber hinausgehen, herrscht dagegen akuter Zinsnotstand.

Wie wäre es mit Fondsparplänen für den Nachwuchs?

Alle Eltern, die sich ein Mehr an Rendite für ihren Nachwuchs wünschen, sollten über einem Fondssparplan nachdenken. Mit Fondssparplänen lässt sich schon mit kleinen monatlichen Sparraten ein beträchtliches Vermögen aufbauen. Manche Erziehungsberechtigte scheuen jedoch vor solchen Anlagen zurück, weil sie diese als zu riskant erachten. Immerhin investieren Fondssparpläne auch in Aktien.

Bei der Geldanlage für Kinder keine Angst vor dem Risiko haben

Die Sorge, mit Fondssparplänen ein zu großes Risiko einzugehen, ist unbegründet. Im Gegenteil: Sie gelten als „Königsweg“ beim Vermögensaufbau für Kinder. Eltern sollten das bei der Anlage für die Kleinen berücksichtigen.

Warum Aktien bei der Schaffung eines Vermögenspolsters fürs Kind nicht fehlen sollten:

Aktien bringen Rendite

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass mit Aktien auf lange Sicht deutlich mehr Ertrag möglich ist, als mit festverzinslichen Anlagen. Der deutsche Leitindex DAX zum Beispiel, hat in den vergangenen 20 Jahren eine durchschnittliche Rendite von rund sieben Prozent pro Jahr erzielt, obwohl der Index zwischenzeitlich mehrere Mal von schweren Börsenbeben durchgerüttelt wurde (Betrachtungszeitraum: Januar 1999 bis Dezember 2018).

Sinkendes Risiko bei zunehmender Spardauer

Das Risiko, mit Aktien Geld zu verlieren, nimmt mit Dauer des Anlagehorizonts ab. Das Deutsche Aktieninstitut hat aus historischen Daten ermittelt, dass beim DAX ab einem Anlagezeitraum von 13 Jahren das Verlustrisiko nahezu gegen Null sinkt, weil Einbußen in schwache Börsenphasen im Laufe der Zeit wieder wettgemacht werden. Wer für seine Kinder spart, tut das in der Regel langfristig. Von der Geburt bis zur Volljährigkeit liegen immerhin 18 Jahre – und damit genug Zeit, um von den positiven Renditeeffekten von Aktien zu profitieren.

Günstige Durchschnittskurse

Wer über Fondssparplänen regelmäßig, die gleichen Beträge spart, profitiert vom sogenannten Cost-Averige-Effekt. Dieser besagt, dass bei hohen Aktienkursen vergleichsweise wenig Fondsanteile erworben werden, bei niedrigen Kursen dafür umso mehr. Das führt im Zeitverlauf zu günstigen Durchschnittskursen.

Sparen für Kinder: Statt dem Sparkonto auf Fondssparpläne setzen

Fondssparpläne sind in der Regel genauso flexibel wie Banksparpläne. Das heißt, die monatliche Sparrate kann auf Wunsch erhöht, gesenkt oder ganz ausgesetzt werden. Wie lange gespart wird, liegt ebenfalls im eigenen Ermessen. Auch bei der Höhe der Sparrate besteht Wahlfreiheit. Wer sich keine hohen monatlichen Zahlungen leisten kann, kein Problem. Bei einigen Fondssparplänen ist man schon mit 25 Euro im Monat dabei. Soweit, so gut. Allerdings gilt es bei der Auswahl eines passenden Fondssparplans, einige weitere wichtige Kriterien zu beachten. Von ihnen hängt ab, was am Ende tatsächlich rauskommt.

Zum Wohl des Kindes: Was gute Fondssparplänen auszeichnet

>> ETFs werden zur Diversifikation genutzt

Das im Fondssparplan angesammelte Vermögen sollte gut diversifiziert sein. Das heißt, der Fondsmanager sollte das Risiko auf mehrere Wertpapiere oder Anlageklassen streuen. Als gut geeignetes Instrument hierfür haben sich ETFs erwiesen. ETFs sind börsengehandelte Indexfonds, die die Wertentwicklung eines Referenzindex möglichst exakt nachbilden. Auf diese Weise schlägt der Sparer mehrere Fliegen mit einer Klappe. Zum einen sind ETFs durch die Nachbildung eines Index schon in sich diversifiziert. So bildet beispielsweise ein ETF auf den MSCI World die Wertentwicklung von mehr als 1.600 Aktien aus 23 Ländern ab.  Zum anderen lässt sich der Diversifikationsnutzen durch die Kombination verschiedener ETFs noch weiter erhöhen. Ein weiterer Vorteil: ETFs sind ein vergleichsweise günstiges Anlageprodukt.

>> Klassische Investmentfonds sorgen für Outperformance

Trotz der Vorzüge von ETFs sollte in einem gutem Fondsparplan auch der Einsatz von aktiv gemanagten Investmentfonds nicht ausgeschlossen sein. Ein guter Fondsmanager schafft es, durch Analyse und Bewertung der Märkte eine Überrendite zu erzielen. Das ist zwar mit höheren Kosten verbunden, kann sich jedoch in Form einer Outperformance auszahlen.

>> Das Wohl des Kindes und nicht das der Fondsgesellschaft steht im Fokus

Ein weiterer Punkt, der bei Fondssparplänen den Unterschied macht, sind die Kosten. Traditionelle Konzepte sind oft mit hohen Gebühren verbunden, die letztendlich zu Lasten der Rendite und des  Endvermögens gehen. Will heißen: Die Eltern investieren nicht nur in ihre Kinder, sondern zu einem guten Teil auch in den Geldbeutel der Fondsgesellschaft.

Bei der Geldanlage für Kinder können digitale Vermögensverwaltungen eine preiswerte Alternative darstellen

Hohe Kosten müssen nicht sein. Eine preiswerte, aber nicht weniger professionelle Alternative sind Fondssparpläne, die von digitalen Vermögensverwaltungen angeboten werden. Als Robo Adviser werden solche digitalen Berater auch bezeichnet. Dahinter steckt eine ausgefeilte Software, die auf Basis individueller Vorgaben nach den besten Anlagemöglichkeiten für das Kind sucht, diese optimiert und das Portfolio fortlaufend überwacht und gegebenenfalls anpasst – wobei im Idealfall noch eine Kontrolle beziehungsweise ein zusätzlichen Risikomanagement durch einen realen Portfoliomanager erfolgt. Die Anlagekonzepte von digitalen Vermögensverwaltern eignen sich übrigens nicht nur zum Vermögensaufbau, sondern genauso gut bei Einmalanlagen für Kinder.

Fünf Tipps für einen erfolgreichen Vermögensaufbau für den Nachwuchs

Tipp 1: Fangen Sie so früh wie möglich mit dem Sparen für die Kinder an.

Tipp 2: Sparen Sie regelmäßig. Auch kleine Raten summieren sich im Laufe der Zeit durch Zinsen und Zinseszinsen zu beträchtlichen Summen.

Tipp 3: Setzen Sie auf Fondssparpläne. Mit Aktien lässt sich deutlich rascher Vermögen aufbauen als mit traditionellen Sparformen wie dem Sparkonto oder dem Sparbuch.

Tipp 4: Achten Sie bei der Auswahl eines Fondssparplans auf ein professionelles Vermögensmanagement.

Tipp 5: Nutzen Sie bei Fondssparplänen die Kostenvorteile von digitalen Vermögensverwaltungen.

Sparen fürs Kind: So geht’s!

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