Posted in:

Geldanlage: So holen Sie mehr aus Ihrem Vermögen heraus

Bei der Geldanlage sollten Sie nichts dem Zufall überlassen. Erfahren Sie, wie Sie Ihr Geld gewinnbringend investieren. Mehr Ertrag, bei weniger Risiko – das geht.

Wer sein Vermögen mehren will, sollte lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld zu arbeiten, soll der legendäre US-Tycoon John D. Rockefeller sinngemäß einmal gesagt haben. Belegt ist dieser Spruch zwar nicht. Das tut aber auch gar nichts zur Sache. Denn es ist ohnehin kein Geheimnis: Beim Geld anlegen ist Köpfchen gefragt. Das gilt heute mehr denn je. Auf der einen Seite sind zwar die Anlagemöglichkeiten vielfältiger geworden. Auf der anderen Seite müssen sich die Kapitalanleger aber auch völlig neuen Herausforderungen stellen. Oder wer hätte einst gedacht, dass die Renditen von Bundesanleihen oder die Zinsen auf Bank- oder Sparkasseneinlagen einmal gegen Null tendieren oder sogar ins Minus rutschen würden. Oder dass Ereignisse, die vor geraumer Zeit niemand für möglich gehalten hätte, urplötzlich zu schweren Marktverwerfungen führen. Man denke nur an das Chaos, das der Brexit ausgelöst hat. Oder an die Risiken, die von der Trump’schen Handelspolitik ausgehen. Tatsache ist, dass sich Anleger mit neuen Kapitalmarktrealitäten konfrontiert sehen. Das ganze Geld schnell mal irgendwo zu investieren und dort „verstauben“ zu lassen – das kann heutzutage nicht mehr der Anspruch sein. Zumindest nicht für Geldanleger, die mehr erwarten, als die üblichen Rezepte von der Bank oder der Sparkasse gegenüber.

Eine zeitgerechte Geldanlage muss flexibel sein. Die Kunst besteht darin, auch in Zeiten historisch niedriger Zinsen und hoher Aktienmarktschwankungen, das Beste aus seinem Ersparten herauszuholen, ohne dabei zu viel aufs Spiel zu setzen. Ist das nicht der Wunsch eines jeden Geldanlegers? Der Traum von überdurchschnittlichen Renditen bei hoher Sicherheit kann Wirklichkeit werden. Dank intelligenter Investmentstrategien, optimiertem Portfoliomanagement und modernen Geldanlagemöglichkeiten ist ein Mehr an Ertrag für jeden Anleger erreichbar. Die andere gute Nachricht ist: Eine auf diesen Grundsätzen basierende Vermögensverwaltung muss – wie wir später noch sehen werden – weder kompliziert noch teuer sein.

Kapitalanlage: Am Gesetz von Chance und Risiko kommt kein Anleger vorbei

Wer Geld anlegen will, muss sich zunächst mit dem eisernen Gesetz von Chance und Risiko auseinandersetzen. Die Chance definiert sich über die Ertragsmöglichkeiten, die ein Investment bietet. Das Risiko wiederum spiegelt sich im Verlustpotenzial der Anlage wider. Als Risikokennziffer kommt dabei die Volatilität zum Einsatz. Sie gibt Aufschluss über die Schwankungsintensität einer Anlage. Dabei gilt: Je stärker ein Wert schwankt, umso größer die Verlustgefahr. Dazu ein Beispiel: Ein Festgeld unterliegt zwar keinem Kursrisiko, es bringt jedoch auch kaum Ertrag. Aktien dagegen schwanken mitunter beträchtlich. Wer trotzdem in diese Anlageklasse investiert, wird möglicherweise mit Gewinnen belohnt, die weit über den Erträgen von festverzinslichen Anlagen liegen.

Der deutsche Leitindex DAX® zum Beispiel legte in den vergangenen zehn Jahren im Schnitt um rund acht Prozent pro Jahr zu. Dagegen sind die Renditen von 10-jährigen Bundesanleihen im gleichen Zeitraum von mehr als vier Prozent auf zuletzt ein Viertel Prozentpünktchen abgesackt (Stand: 21. Dezember 2018). Betrachtet man allerdings nur das zurückliegende Jahr 2018 dann wären mit Blick auf die Verluste bei Aktien sichere Anlagen wohl die bessere Wahl gewesen. Das zeigt: Auch das Timing entscheidet über Erfolg oder Misserfolg beim Geld anlegen. In einer perfekten Welt hätte der Anleger wohl zeitig seinen Aktienanteil im Portfolio zugunsten von sicheren Geldmarktpapieren reduziert. Festzuhalten bleibt: Vor Investmententscheidungen sollte man sich generell fragen: Welche Ertragsvorstellungen habe ich, und welche Risiken bin ich bereit, dafür einzugehen.

Kapitalanlagen mit mehr Rendite bei weniger Risiko? Ja, das ist möglich!

Das Gesetz von Chance und Risiko lässt sich, wenn schon nicht aushebeln, so doch zu Gunsten des Anlegers zurechtrücken. Oder anders ausgedrückt: Es gibt bei der Geldanlage die Möglichkeit, das Risiko zu senken, ohne dabei auf Rendite verzichten zu müssen. Im Idealfall ist sogar beides möglich: Eine Erhöhung der Rendite bei weniger Risiko. Diversifikation heißt das Zauberwort. Gemeint ist damit die Streuung des Geldes auf verschiedene Wertpapiere oder Anlageklassen. Ist ja auch klar: Wer sein ganzes Vermögen auf nur eine Aktie setzt, hat eine kleinere Chance, richtig zu liegen, als jemand, der in ein Potpourri aus mehreren Aktien investiert.

Damit der Diversifikationsnutzen eintritt, muss allerdings eine Voraussetzung erfüllt sein. Die Kurse der Aktien dürfen nicht oder nur bedingt miteinander korrelieren. Das heißt, sie sollten sich nicht zu stark in die gleiche Richtung entwickeln. Auf diese Weise können Verluste von Aktie A durch Gewinne bei Aktie B wettgemacht werden. Aber es kommt noch besser. Denn das Risiko lässt sich weiter senken, wenn die Streuung nicht nur innerhalb einer Anlageklasse (zum Beispiel Aktien) erfolgt, sondern auch andere Anlagebereiche wie Anleihen, Währungen oder Rohstoffe einschließt. Wissenschaftlich bewiesen hat das als erster der US-Ökonom und Nobelpreisgewinner Harry M. Markowitz mit seiner berühmten „Portfolio Selection“-Theorie aus dem Jahr 1952.

Bei der Geldanlage ist Diversifikation ein Muss. So geht’s

Um die Portfoliozusammensetzung zu optimieren, sollten Anleger ihre Investments möglichst breit streuen und darauf achten, dass diese nicht zu sehr miteinander korrelieren. Allerdings ist das leichter gesagt, als getan. Schon innerhalb einer Anlageklasse kann sich die Zusammenstellung eines Korbes mit vielen verschiedenen Wertpapieren als überaus zeitaufwendig und kostspielig erweisen. Auch läuft man Gefahr, bei der Titelselektion die falsche Wahl zu treffen.

Eine smarte Möglichkeit, diese Probleme zu umgehen, stellen Exchange Traded Funds, kurz ETFs, dar. ETFs sind börsengehandelte Indexfonds die darauf abzielen, die Wertentwicklung eines Index wie beispielsweise des DAX® möglichst exakt nachzubilden. Das hat zweierlei Vorteile: Zum einen repräsentieren Indizes ein bestimmtes Marktsegment. Durch den ETF bekommt der Anleger die Streuung innerhalb des Marktsegments quasi mitgeliefert. Zum anderen ist nur eine Transaktion nötig, um den kompletten Index über den ETF in sein Depot aufzunehmen. Exchange Traded Funds vereinen auf diese Weise eine breite Risikostreuung mit einer leichten Handelbarkeit. Weil sie auf fast alle Assetklassen (unter anderem: Aktienindizes, Rohstoffindizes, Geldmarktindizes, Anleihenindizes) erhältlich sind, lässt sich auf relativ unkomplizierte Weise ein breites und über alle Spektren diversifiziertes Portfolio zusammenstellen.

>> Folgendes Beispiel verdeutlicht den Diversifikationsnutzen: Ein Portfolio, das aus 50 Prozent DAX-Aktien (DAX®-ETF) und 50 Prozent deutsche Staatsanleihen (REXP®-ETF) besteht, hätte – zurückgerechnet auf das Jahr 1998 – mit einer Rendite von 5,5 Prozent pro Jahr und einer jährlichen Volatilität von 10,2 Prozent ein besseres Chance-Risiko-Profil aufgewiesen, als jede der beiden Komponenten für sich allein genommen. Noch deutlicher zeigt sich der Diversifikationsnutzen bei einem aus fünf ETFs bestehenden Multi-Asset-Portfolio. Eine Allokation aus 20 Prozent DAX®, 20 Prozent deutsche Staatsanleihen, 20 Prozent europäische Unternehmensanleihen, 20 Prozent europäische Hochzinsanleihen und 20 Prozent Gold hätte im gleichen Zeitraum eine jährliche Durchschnittsrendite von 6,1 Prozent bei einer deutlich geringeren jährlichen Volatilität von 6,7 Prozent erzielt.

An den Kapitalmärkten haben sich die Zeiten geändert – und mit Ihnen die Anforderungen an die Geldanlage

Diversifikation wird bei der Geldanlage auch in Zukunft ein wichtiges Thema bleiben. Aber es ist nicht der einzige Aspekt, den Anleger in einem herausfordernden Umfeld beachten müssen. Seit einigen Jahren sind an den Finanzmärkten immer wieder Phasen zu beobachten, in denen die Risikostreuung nicht mehr den gewohnten Schutz für das Vermögen zu bieten scheint. Dies ist insbesondere immer dann der Fall, wenn die Stimmung an den Märkten plötzlich kippt und die Anleger nur noch eine Richtung kennen. Entweder geht der Risikohunger mit ihnen durch oder sie flüchten – Lemmingen gleich – in sichere Häfen. Risk-on/Risk-off wird dieses Phänomen im angelsächsischen Börsenjargon bezeichnet. Das Problem dabei ist, dass es in solchen Phasen zu einem verstärkten Gleichlauf der Anlageklassen kommt. Wenn aber die Korrelation zunimmt, dann geht der klassische Diversifikationsnutzen verloren.

Die bittere Folge: In Risk-on/Risk-off-Phasen kann es auch in breit aufgestellten Depots zu schweren Verlusten kommen. So liegt zum Beispiel der der Maximum Drawdown aus dem zuvor erwähnten DAX®/Bundesanleihen-Portfolio bei minus 34,5 Prozent. Die Multi-Asset-Allokation erwies sich zwar als deutlich stabiler, aber auch hier war ein Maximum Drawdown von minus 17,1 Prozent hinzunehmen. Der Maximum Drawdown ist ein Risikoindikator, der den kumulierten Verlust eines Wertpapiers oder eines Portfolios innerhalb einer bestimmten Periode von einem Höchststand zu einem Tiefstand beziffert.

So bringen Sie Stabilität in Ihre Geldanlagen

Wie können Anleger ihr Vermögen vor solchen Erschütterungen schützen? Mit passiven Indexanlagen allein scheint es nicht getan. Eine Lösung kann aktives Management verbunden mit einer individuellen Risikokontrolle darstellen. Ziel des aktiven Managements ist es, durch eine gezielte Titelselektion ein Outperformance gegenüber dem Gesamtmarkt oder einer Benchmark zu erreichen. Das heißt, im Idealfall steigt das aktiv verwaltete Vermögen in Aufwärtsphasen stärker als der Markt, während es in Abwärtsphasen weniger nachgibt. Dazu ein simples Beispiel: Ein Anleger hat einen Euro Stoxx 50®-ETF in seinem Portfolio liegen. Angesichts rückläufiger Frühindikatoren rechnet er mit einer nachlassenden Konjunkturentwicklung in der Eurozone. Also verkauft oder reduziert er seine Euro Stoxx 50®-Position und investiert die frei gewordenen Mittel in ETFs, die defensive, also konjunkturresistente Branchen abbilden. Dazu zählen zum Beispiel die Versorger (Energie- und Strom-Unternehmen). Und tatsächlich: Während der Euro Stoxx 50® im Jahr 2018 fast 15 Prozent verloren hat, verzeichnete der europäische Energiesektor (in Gestalt des Stoxx® Europe 600 Utilities Index) ein Plus von drei Prozent. Das entspricht einer signifikanten Outperformance von 18 Prozentpunkten.

Wie Geld anlegen? Am besten mit einem professionellen Partner

Noch „wetterfester“ wird das Depot, wenn neben der aktiven Portfoliosteuerung auch Instrumente des Risikomanagement zum Einsatz kommen. Solche Absicherungsstrategien können mehrere Ziele verfolgen. Eine davon ist zum Beispiel die Generierung von Zusatzeinnahmen durch den Verkauf von Put-Optionen auf bestimmte Portfoliokomponenten. Eine andere zielt darauf ab, unkorrelierte, also marktneutrale Erträge zu erzielen. Spätestens jetzt wird klar, dass die meisten Privatanleger mit der Optimierung des Portfolios überfordert sein dürften. Professionelle Anlageberatung ist gefragt. Doch die ist in der Regel sehr teuer. Was also tun?

Die neue Dimension der Geldanlage: professionell, günstig und schrankenlos

Wer sein Geld optimiert anlegen will und dabei von Strategien profitieren möchte, die sich durch einen hohen Diversifikationsnutzen, einer überdurchschnittlichen Ertragschance und einer vergleichsweisen stabilen Wertentwicklung auszeichnen, findet in digitalen Vermögensverwaltungen (auch als Robo Advisor bekannt) ein kostengünstige, aber nicht weniger professionelle Alternative zu der herkömmlichen Anlageberatung. Bisher hatten nur sehr vermögende Investoren Zugang zu hochqualitativen Anlagestrategien. Mit digitalen Vermögensverwaltern steht diese Option jedem Geldanleger offen. Das Ergebnis sind maßgeschneiderte Lösungen, die sowohl die individuelle Renditeerwartung als auch die persönliche Risikoneigung des Anleger berücksichtigen.

 

Wollen auch Sie von den Möglichkeiten der modernen Geldanlage profitieren. Dann klicken Sie hier.