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Altersvorsorge: Der „Königsweg“ zum eigenen Vermögen

Private Altersvorsorge. Erfahren Sie, wie Sie die Rentenlücke schließen. Mit kleinen Beträgen große Werte schaffen – das geht.

Noch immer unterliegen viele Bundesbürger dem Irrglauben, dass die gesetzliche Rente zur Finanzierung des Lebensstandards im Rentenalter ausreichen wird. Dabei steht schon heute fest, dass die staatliche Rente im Jahr 2030 für den sogenannten Eckrentner bei nur noch rund 67 Prozent des Nettoeinkommens liegen wird. Und das auch nur für solche, die mindestens 45 Jahre Beiträge eingezahlt haben. Der demografische Wandel sowie eine steigende Lebenserwartung dürfte das Rentenniveau noch weiter absinken lassen. Eine bedenkliche Entwicklung, die zeigt, wie wichtig die private Altersvorsorge ist.

Rente: Bundesbürgern droht Versorgungslücke

Die Erfahrung zeigt: Um den gewohnten Lebensstandard im Ruhestand aufrechtzuerhalten, sind monatliche Einkünfte von rund 80 Prozent des letzten Nettogehalts notwendig. Ist das Einkommen geringer als 60 Prozent des mittleren Einkommens der Gesamtbevölkerung, gelten Personen als armutsgefährdet. Die nachfolgende Grafik zeigt einige Beispiele auf, welche Versorgungslücken es für bestimmte Personen zu füllen gibt. Aufgrund der zahlreichen Parameter ist eine exakte Bestimmung der Rentenlücke zwar nur näherungsweise möglich, die Beispiele verdeutlichen jedoch sehr gut den Handlungsbedarf für die private Rentenvorsorge.

Staatlich geförderte Altersvorsorge ist kein Allheilmittel

Wer im Ruhestand den Gürtel nicht enger schnallen will und sich vor Altersarmut schützen möchte, muss rechtzeitig Rentenvorsorge betreiben. Die Zahlungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung stellen lediglich eine Basisabsicherung dar. Die Möglichkeit einer staatlich geförderten Zusatzvorsorge bieten die betriebliche Altersvorsorge sowie die Riester-Rente (bzw. die Rürup-Rente bei Freiberuflern und Selbstständigen).

Betriebliche Altersvorsorge. Betriebsrenten haben in deutschen Unternehmen eine lange Tradition. Früher waren diese Renten freiwillige Zusatzleistungen der Arbeitgeber. Heute haben Arbeitnehmer grundsätzlich einen Anspruch auf eine betriebliche Altersversorgung. Von Vorteil ist die Betriebsrente insbesondere dann, wenn sich der Arbeitgeber daran beteiligt. Darüber hinaus gibt es unter gewissen Voraussetzungen eine staatliche Förderung: Beim sogenannten Bruttolohnsparen zahlt der Arbeitgeber die Beiträge des Arbeitnehmers an den Versorgungsträger unmittelbar aus dessen Bruttolohn. Die Beträge können daher frei von Steuern und Sozialabgaben für die spätere Altersversorgung genutzt werden. Beides, Steuern und Sozialabgaben, werden allerdings in der Auszahlungsphase auf die Leistungen fällig. Probleme können sich mitunter bei einem Jobwechsel ergeben, da es keinen Rechtsanspruch darauf gibt, dass der neue Arbeitgeber den alten Rentenvertrag übernimmt. Außerdem ist die Bandbreite der Vorsorgeprodukte, die genutzt werden können, begrenzt. Ob eine betriebliche Altersvorsorge –  sofern sie ausschließlich aus eigener Tasche bezahlt wird – tatsächlich lukrativ ist, hängt von Fall zu Fall ab.

Riester-Rente. Bei der Rieser-Rente müssen die Beiträge in einen förderfähigen, zertifizierten Altersvorsorgevertrag fließen. Sind bestimmte Voraussetzungen erfüllt, erhält der Riester-Sparer auf seine Beiträge eine staatliche Förderung (Grundzulage, Kinderzulage, Steuerabzug). Obwohl sich Riestern insbesondere für Familien und Geringverdiener meistens lohnt, gibt es dennoch einige Kritikpunkte. So darf die Rente nicht vor Vollendung des 62. Lebensjahres ausgezahlt werden und die Vererbbarkeit der Ansprüche ist eingeschränkt. Außerdem sind Rieser-Verträge für den Verbraucher oft nur schwer zu verstehen. Wie gut oder schlecht ein Tarif ist, lässt sich für Laien kaum einschätzen. Ein weiterer Kritikpunkt geht dahin, dass bei der Berechnung der Verträge eine zu hohe Lebenserwartung angesetzt wird. Die Auszahlungen aus dem Riester-Vertrag würden daher nur dann die Einzahlungen übersteigen, wenn man ein hohes Alter erreicht.

Viele Altersvorsorge-Konzepte haben ein Renditeproblem

Nicht für alle Verbraucher zahlen sich staatliche geförderte Vorsorgeangebote aus. Zudem sind nur bestimmte Personengruppen förderberechtigt. Was also tun, um fürs Rentenalter zu sparen? Bei klassischen Lebens- oder Rentenversicherungen stehen die Kosten oftmals in keinem Verhältnis zur Rendite. Bei Lebensversicherungen ist der Garantiezins auf den Sparanteil in den vergangenen Jahr kontinuierlich gesunken. Aktuell beträgt er nur magere 0,9 Prozent. Von Neuabschlüssen sollte man daher absehen. Auch Banksparpläne bieten derzeit keine attraktive Verzinsung.

Fondssparpläne als „Königsweg“ bei der privaten Rentenvorsorge

Einen Ausweg aus dem Renditedilemma bieten private Fondssparpläne. Privat bedeutet, dass die Sparleistung nicht staatlich gefördert wird, das heißt, der Fondssparplan ist nicht als Riester- oder Rürup-Vertrag verifiziert. Doch gerade aus dieser Freiheit, ergibt sich eine Reihe von Vorteilen:

  • Hohes Renditepotenzial. Durch den Einsatz von Aktien erhöhen sich langfristig die Ertragschancen. Das ist ein wichtiger Punkt, denn dadurch kommt der Zinseszinseffekt viel besser zum Tragen. Will heißen, das Geld arbeitet effizienter für den Sparer. Schon mit kleinen Beträgen lässt sich auf diese Weise über die Jahre ein beträchtliches Vermögen aufbauen.
  • Hohe Flexibilität. Der Sparbetrag kann frei gewählt und jederzeit verändert werden. Ist das Geld zum Beispiel einmal knapp, lässt sich die Sparrate problemlos reduzieren oder ganz aussetzen.
  • Keine Restriktionen. Der Sparer hat jederzeit Zugriff auf das angesparte Geld. Er muss also nicht bis zur Rente warten, wie zum Beispiel bei der Riester-Rente. Auch sind problemlos Einmalauszahlungen möglich. Kurzum: Der Verbraucher kann frei darüber entscheiden, wann und wie er sein angespartes Geld aus der Altersvorsorge verwenden möchte. Zudem ist das Vermögen vererbbar.

Aktien kurbeln langfristig die Rendite an

Zahlreiche Studien haben die Renditevorteile von Aktien bei der Altersvorsorge gezeigt. So hat zum Beispiel eine Untersuchung des Deutschen Aktieninstituts ergeben, dass die erwirtschafteten Erträge eines DAX-Sparplans bei einem Anlagehorizont von 20 Jahren in 81 Prozent der Fälle eine höhere Rendite erzielen, als Sparpläne in deutsche Staatsanleihen. Bei einem Anlagehorizont von 30 Jahren beläuft sich die Quote sogar auf 98 Prozent. Dieses Mehr an Ertrag trägt ganz entscheidend zu einem schnelleren Vermögensaufbau bei. Dazu ein Beispiel: Der DAX hat in den vergangenen 15 Jahren im Schnitt um rund 7 Prozent hinzugewonnen. Bei einer monatlichen Sparrate von 200 Euro hätte ein Anleger mit einem DAX-Sparplan in dieser Zeit einen Betrag von knapp 64.000 Euro angesammelt, wobei fast 28.000 Euro aus dem Zinseszinseffekt resultieren (ohne Berücksichtigung von Kosten). Bei einem Banksparplan mit einer angenommenen Verzinsung von durchschnittlich 3 Prozent pro Jahr würde sich das Endkapital bei gleich langer Laufzeit (15 Jahre) lediglich auf rund 45.000 Euro belaufen, wobei die Zinsen nur mit etwa 9.500 Euro zu Buche schlagen.

Altersvorsorge durch Diversifikation und aktive Steuerung optimieren

Aktien sollten zwar in keinem guten Altersvorsorgekonzept fehlen, gleichwohl kann es unterer Chance-Nutzen-Aspekten sinnvoll sein, die Sparbeiträge auf mehrere Anlageklassen zu verteilen. Eine Möglichkeit hierzu bieten Fondssparpläne, die nicht nur in Aktien investieren, sondern auch auf andere Investmentbereiche wie Anleihen oder Rohstoffe setzen. Welche Anlageklasse mit welchem Gewicht in der Rentenvorsorge vertreten ist, hängt vom Risikoprofil und der Lebenssituation des Anlegers ab. So wird zum Beispiel beim Lebenszyklus-Modell mit zunehmendem Alter und Nähe zum Renteneintritt der Aktienanteil sukzessive verringert.

Wichtig! Bei Fondssparplänen auf die Kosten achten

Fondssparplan ist nicht gleich Fondssparplan. Gerade was die Kosten betrifft klaffen zwischen den Angeboten oft erhebliche Differenzen. Besonders preiswert sind ETF-Sparpläne. ETFs (Exchange Traded Funds) sind börsengehandelte Indexfonds, deren Ziel es ist, die Wertentwicklung eines Referenzindex wie zum Beispiel dem DAX möglichst exakt nachzubilden. Durch den Börsenhandel spart sich der Anleger zum einen den Ausgabeaufschlag. Zum anderen ist die passive Indexnachbildung vergleichsweise kostengünstig, weshalb die jährlichen Verwaltungsgebühren von ETFs kaum ins Gewicht fallen. Aber auch aktive gemanagte Fonds haben Ihre Vorzüge. Sie sind zwar teurer, dafür kann der Fondsmanager bei etwaigen Börsenturbulenzen durch Umschichtungen in sichere Anlagen das Risiko reduzieren. Es gilt bei der Altersvorsorge also die richtige Balance zwischen aktiv und passiv gemanagten Anlagen zu finden. Digitale Vermögensverwalter, auch als Robo Adviser bezeichnet, können beim Management der Altersvorsorge wertvolle Dienste leisten. Robo Adviser sind nicht nur preiswert, sie überwachen auch das Portfolio fortlaufend und passen es bei Bedarf an. So verschenken Sie bei der Altersvorsorge kein Geld.

Altersvorsorge leicht gemacht

Fassen wir zusammen: Um den gewohnten Lebensstandard im Alter aufrechtzuerhalten, sollten Verbraucher zeitig damit beginnen, privat vorzusorgen. Eine transparente, flexible und renditestarke Möglichkeit hierzu stellen Fondssparkonzepte dar, die folgende Kriterien erfüllen:

  • Das Renditepotenzial von Aktien wird genutzt.
  • Das Risiko wird durch Diversifikation begrenzt.
  • Der Vermögensaufbau erfolgt optimiert durch eine Kombination aus aktiver Steuerung und passiven Investments (ETFs).
  • Der Fondssparplan überzeugt mit niedrigen Kosten. Angebote von digitalen Vermögensverwaltungen gelten als besonders preiswert.

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Risikohinweis: Die Kapitalanlage ist mit Risiken verbunden. Der Wert Ihrer Anlagen bzw. die Kurse der Investmentfonds wie auch die daraus fließenden Erträge sind Schwankungen unterworfen oder können ganz entfallen. Daher kann es passieren, dass Sie den von Ihnen angelegten Betrag nicht in voller Höhe zurückerhalten. Im Extremfall besteht auch das Risiko eines Totalverlustes Ihrer investierten Vermögenswerte. Die vergangene Wertentwicklung ist kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Ergebnisse. Bei der Einschätzung von Moneyfarm handelt es sich um eine stichtagsbezogene Analyse, die sich in der Zukunft ändern kann. Der vorliegende Beitrag ist keine Finanzanalyse, sondern eine Werbemitteilung.