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5.000 Euro anlegen: Was Sie beachten müssen

Stellen Sie sich vor: Sie verfügen über einen Betrag von 5.000 Euro. Vielleicht stammt das Geld aus dem Verkauf Ihres alten Gebrauchtwagens. Oder Sie haben eine kleinere Erbschaft gemacht. Möglicherweise hat sich die Summe aber auch nur im Laufe der Zeit auf Ihrem Girokonto angesammelt.

Weil Sie das Geld in nächster Zeit nicht dringend benötigen, gehen Sie damit zum Anlageberater Ihrer Bank. Viele Menschen tun das. Und fast ebenso viele werden enttäuscht. Wer kleinere Beträge wie 5.000 Euro anlegen will, bekommt von den Banken häufig nur Standardsparprodukte des eigenen Hauses angeboten. Sparbriefe zum Beispiel. Zurück bleibt beim Kunden das ungute Gefühl, nicht optimal beraten worden zu sein.

Praxistest zeigt: Viele Banken beraten am Kunden vorbei

Bestätigt wird dieser Eindruck durch eine Untersuchung der Stiftung Warentest aus dem Jahr 2016. Das Institut hat damals mit realen Testpersonen die Beratungsqualität bei verschiedenen deutschen Kreditinstituten überprüft. Das ernüchternde Ergebnis: Nur 3 der insgesamt 23 untersuchten Banken haben gut abgeschnitten. Bei der großen Mehrheit, so das Fazit von Stiftung Warentest, hätten die angebotenen Produkte nicht den Bedürfnissen des Anlegers entsprochen.

Warum sich also nicht gleich den Weg zur Bank sparen und die 5.000 Euro in Eigenregie anlegen, zum Beispiel in bestimmte Aktien, Fonds oder andere Wertpapiere. Der Haken: Den meisten Personen dürfte die Erfahrung fehlen, die Mittel – auch wenn es „nur“ 5.000 Euro sind –  gewinnbringend anzulegen. Setzt man zum Beispiel alles auf eine Karte, etwa auf eine einzelne Aktie, dann kann das blitzschnell in Verlusten enden. Stückelt man die 5.000 Euro dagegen in kleinere Anlagen auf, führt das zu beträchtlichen Transaktionskosten. Ganz abgesehen vom hohen Zeitaufwand.

Woran eine professionelle Vermögensanlage oft scheitert

Besser angelegt könnte Ihr Geld bei einer professionellen Vermögensverwaltung sein. Solche Anlagegesellschaften durchleuchten eingehend Ihre Anlageziele, leiten daraus eine maßgeschneiderte Strategie ab und setzen diese durch passende Investments um. Allerdings scheitern solche hochwertigen Beratungen bei den meisten Sparern für gewöhnlich an zwei Kriterien: Zum einen verlangen traditionelle Vermögensverwalter für ihre Dienste relativ hohe Gebühren, sodass sich eine Beratung bei kleineren Beträgen nicht lohnt. Zum anderen werden viele klassische Beratungsgesellschaften, auch als Private Wealth Manager bezeichnet, erst ab einer gewissen Mindestanlagesumme tätig. Die kann bei 20.000 Euro, 50.000 Euro oder gar erst bei 100.000 Euro liegen.

5.000 Euro anlegen und ein kleines Vermögen bilden

Dabei würde sich durch ein gutes Anlagemanagement auch mit Beträgen um die 5.000 Euro ungeahnt viel erreichen lassen. So könnte der Betrag zum Beispiel als Baustein für Ihre Altersvorsorge genutzt werden. Zwar herrscht in Deutschland gerade akuter Zinsnotstand. Gute Vermögensmanager schaffen es jedoch, durch den Einsatz verschiedener Anlageklassen wie Unternehmensanleihen oder Aktien sowie deren geschickte Kombination überdurchschnittliche Renditen bei überschaubarem Risiko zu erzielen. Diversifikation wird das genannt. Der Clou: Die schlaue Verteilung des Risikos auf verschiedene Wertpapiere sorgt nicht nur für Rendite, sondern lässt auch das Gesamtrisiko der Anlage sinken.

So wird aus 5.000 Euro ein Guthaben von fast 22.000 Euro

Wie Sie schon mit einem Betrag von 5.000 Euro die Basis für ein rasches Vermögenswachstum legen können, zeigt folgendes Beispiel. Angenommen, Sie sind Mitte 30 bis Mitte 40 Jahre alt, also in den besten Jahren. Wenn Sie heute 5.000 Euro anlegen und sich Ihr Geld mit einer durchschnittlichen jährlichen Rendite von beispielsweise fünf Prozent pro Jahr verzinst und die Erträge regelmäßig reinvestiert werden, dann hätten Sie nach 20 Jahren ein Kapital von mehr als 13.200 Euro aufgebaut. Nach 30 Jahren sind es sogar über 21.600 Euro.

Anlagebetrag: 5.000 Euro, durchschnittliche jährliche Rendite: 5%

Endkapital nach Jahren ohne Berücksichtigung von Kosten; jährliche Wiederanlage der Erträge:

Das Bild zeigt, wie sich 5.000 Euro angelegt bei einer Rendite von 5 Prozent p.a. entwickeln.

So wird aus 5.000 Euro zzgl. einer kleinen Sparrate ein Betrag von über 62.000 Euro

Aber es kommt noch besser: Denn wenn es Ihnen möglich ist, dass Sie Ihrem Startkapital von 5.000 Euro eine monatliche Sparrate von 50 Euro zuschießen, dann beläuft sich Ihr Guthaben nach 20 Jahren auf mehr als 33.600 Euro, nach 30 Jahren sind es stolze 62.553 Euro.

Anlagebetrag: 5.000 Euro, durchschnittliche jährliche Rendite: 5%

zuzüglich monatliche Sparrate in Höhe von 50 Euro

Endkapital nach Jahren ohne Berücksichtigung von Kosten; jährliche Wiederanlage der Erträge:

Das Bild zeigt, wie sich 5000 Euro, angelegt mit einem Zins von 5 Prozent entwicklen, wenn man monatlich 50 Euro als Sparrate einzahlt

Bei langen Anlagezeiträumen macht es Sinn, beim Investieren verstärkt auf Aktien zu setzen. Aktien verfügen zum einen über überdurchschnittliche Renditechancen. Zum anderen belegen historische Betrachtungen, dass das Verlustrisiko von Aktien mit zunehmender Anlagedauer abnimmt. Der DAX zum Beispiel hat seit seinem Start vor gut 30 Jahren durchschnittlich mehr als acht Prozent pro Jahr hinzugewonnen. Bei anderen bekannten Aktienindizes wie dem europäischen Börsenbarometer EURO STOXX 50 oder dem US-Leitindex S&P 500 fällt die historische Performance ähnlich gut aus.

Geldvermehrung durch das Renditepotenzial von Aktien

So wird aus 5.000 Euro und einer kleinen Sparrate ein Vermögen von fast 87.000 Euro

Portfolios, bei denen Aktien übergewichtet sind, haben infolge des positiven Performancebeitrags, zumindest langfristig überdurchschnittliches Renditepotenzial. Angenommen, Ihre 5.000 Euro werden schwerpunktmäßig in Aktien investiert. Bei einer unterstellten durchschnittlichen Rendite von 6,5 Prozent pro Jahr und einer Wiederanlage der Erträge machen Sie mit dieser Strategie aus Ihrem Einsatz in 20 Jahren einen Betrag von rund 17.600 Euro. Nach 30 Jahren sind es sogar 33.000 Euro. Mit einer zusätzlichen Sparraten von 50 Euro pro Monat liegen die Endsummen noch deutlich höher (siehe nachfolgende Diagramme).

Anlagebetrag: 5.000 Euro, durchschnittliche jährliche Rendite: 6,5 %

Endkapital nach Jahren ohne Berücksichtigung von Kosten; jährliche Wiederanlage der Erträge:

Das Bild zeigt, was mit 5.000 Euro passiert, wenn sie in Aktien angelegt werden

 

Anlagebetrag: 5.000 Euro, durchschnittliche jährliche Rendite: 6,5 %

zuzüglich monatliche Sparrate in Höhe von 50 Euro

Endkapital nach Jahren ohne Berücksichtigung von Kosten; jährliche Wiederanlage der Erträge:

Das Bild zeigt, was mit 5.000 Euro und einem Sparplan von 50 Euro passiert, wenn sie in Aktien angelegt werden.

Die beschriebenen Sparkonzepte können zum Beispiel der Altersvorsorge dienen. Vorstellbar ist auch, dass Sie auf diese Weise die Basis für den Erwerb von Wohneigentum legen.

Wie Sie sich Ihre Sparziele ohne großen Aufwand erfüllen

Wenn Sie daran interessiert sind, mit überschaubaren Beträgen auf professionelle Weise ein ansehnliches Vermögen aufzubauen, dann sollten digitale Vermögensverwalter Ihre erste Wahl sein. Diese auch als Robo-Advisors bezeichneten Vermögensmanager bieten all das, was eine gute Vermögensverwaltung auszeichnet, nur in moderner Form. Dazu gehört eine umfangreiche Analyse Ihres Anlegerprofils, Ihrer Anlagemotive und Ihrer Risikobereitschaft mittels einer bedienerfreundlichen Online-Plattform. Daraufhin ermittelt eine auf ausgefeilten algorithmischen Modellen basierende Software die für Sie optimale Anlagestrategie, welche dann durch entsprechende Investments umgesetzt und fortlaufend überwacht wird.

Voll dabei sein – und doch flexibel bleiben

Im Unterschied zu traditionellen Vermögensverwaltern kennen Robo-Advisors keine hohen Mindestanlagebeträge. Meistens sind Sie schon mit 5.000 Euro dabei. Wenn Sie Vermögen mit kleineren Sparraten aufbauen wollen, ebenfalls kein Problem. Sparpläne sind schon ab wenigen Euro monatlich möglich, wobei die Ratenhöhe jederzeit flexibel angepasst werden kann. Eine vertragliche Verpflichtung, Raten über eine gewisse Mindestlaufzeit zu zahlen, besteht nicht. Genauso wenig, wie es eine Verfügungsbeschränkung gibt.

Diversifikation inklusive

Ein weiterer Punkt: Digitale Vermögensmanager messen dem Diversifikationsaspekt sowie dem kontinuierlichen Risikomanagement eine sehr hohe Bedeutung bei. Um den bestmöglichen Diversifikationsnutzen zu erreichen, können sowohl ETFs als auch klassische Investmentfonds zum Einsatz kommen. ETFs sind börsengehandelte Indexfonds, die die Wertenwicklung eines Referenzindex wie zum Beispiel dem DAX nahezu eins zu eins abbilden. Da eine solche passive Nachbildung mit vergleichsweise geringem Aufwand verbunden ist, sind ETFs überaus günstig. Aktiv gemanagte Investmentfonds wiederum haben den Vorteil, dass sie dem Fondsmanager gewisse Freiheiten erlauben. Durch geschickte Titelauswahl und ein versiertes Timing ist damit eine Outperformance gegenüber einem Referenzindex möglich.

Mensch und Maschine Hand in Hand

Vor diesem Hintergrund sollten sich aktive und passive Anlageprodukte nicht ausschließen, sondern zum Wohl der Anlagestrategie kombiniert zum Einsatz kommen. Auch beim Risikomanagement kann eine menschliche Komponente zur Qualitätssteigerung beitragen, indem ein realer Portfoliomanager die Anlageprozesse überprüft und bei Bedarf einschreitet. Robo-Advisors und Mensch ergänzen sich in diesem Fall gegenseitig. Wir bei Moneyfarm kombinieren das Beste aus Mensch und Maschine geschickt, um unsere Portfolios an die Marktbewegungen anzupassen: Hier finden Sie eine Übersicht der von Moneyfarm aktiv durchgeführten taktischen Umschichtungen.

Gut muss nicht teuer sein

Ein ganz wichtiger Punkt zum Schluss: Robo-Advisors sind ausgesprochen preiswert. Der Kostenvorteil gegenüber traditionellen Vermögensberatern resultiert insbesondere aus den weitgehend automatisieren Anlageverfahren sowie dem Einsatz kostengünstiger Anlageinstrumente wie ETFs oder aktiven Fonds mit günstigen Anteilsklassen. Eine professionelle Vermögensanlage muss also nicht teuer sein, wichtig ist nur, dass Sie Ihre Ziele optimal erreichen – und dazu tragen auch niedrige Gebühren bei.

Digitale Vermögensverwaltung für alle. Jetzt starten!

Sie wollen 5.000 Euro anlegen? Machen Sie mehr aus Ihrem Geld! Setzen Sie auf eine digitale Vermögensverwaltung, die allen Ansprüchen an ein hochwertiges Anlagemanagement gerecht wird.

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Risikohinweis: Die Kapitalanlage ist mit Risiken verbunden. Der Wert Ihrer Anlagen bzw. die Kurse der Investmentfonds wie auch die daraus fließenden Erträge sind Schwankungen unterworfen oder können ganz entfallen. Daher kann es passieren, dass Sie den von Ihnen angelegten Betrag nicht in voller Höhe zurückerhalten. Im Extremfall besteht auch das Risiko eines Totalverlustes Ihrer investierten Vermögenswerte. Die vergangene Wertentwicklung ist kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Ergebnisse.