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50.000 Euro anlegen: So geht’s richtig

Sie möchten 50.000 Euro anlegen? Dann sollten Sie Ihr Geld auf keinen Fall auf einem Festgeldkonto oder Sparbuch verstauben lassen. Hier finden fünf Tipps, mit denen Sie Ihr Vermögen effektiv investieren können.

50.000 Euro entsprechen in etwa dem Vermögen eines deutschen Privathaushalts. (Quelle: Deutsche Bundesbank, Geldvermögen private Haushalte, Mittelwert) Das erstaunt gleich doppelt: Zum einen, weil 50.000 Euro kein Pappenstiel sind. Zum anderen, weil die meisten Bundesbürger einen Großteil davon ausgerechnet als Bankeinlagen horten, während nicht einmal jeder Zehnte von ihnen Aktien besitzt. Das ist, wie wir später noch sehen werden, ein ganz wichtiger Punkt.

Höchste Zeit, die Anlagestrategie zu überdenken

Die Zinsen von Bankeinlagen tendieren bereits seit geraumer Zeit gegen null. Einige Kreditinstitute sind sogar schon dazu übergegangen, ab einer gewissen Anlagesumme Strafzinsen von ihren Kunden zu verlangen. Da stellt sich die Frage, ob es wirklich eine gute Idee ist, sich an eine Bank zu wenden, wenn Sie 50.000 Euro anlegen möchten. Wir sind der Meinung, dass es höchste Zeit ist, sich nach einer besseren Anlagestrategie umzusehen.

Doch wie kann ich 50.000 Euro am besten anlegen? Wir empfehlen, sich einen kompetenten Partner ins Boot zu holen, da bei der Geldanlage nichts dem Zufall überlassen werden sollte. Wer 50.000 Euro investieren will – und zwar möglichst gewinnbringend und sicher – sollte gewisse Ansprüche an seinen Vermögensberater haben.

50.000 Euro anlegen – so geht’s!

  • Punkt 1: Vermögen will vermehrt und nicht vernichtet werden!
  • Punkt 2: Die Anlagestrategie muss sich nach Ihnen richten und nicht umgekehrt!
  • Punkt 3: Das Vermögen sollte optimal gestreut sein!
  • Punkt 4: Nie das Risiko aus den Augen verlieren!
  • Punkt 5: Die Kosten müssen fair bemessen sein!

Punkt 1: Vermögen will vermehrt und nicht vernichtet werden!

Wie bereits erwähnt, ist das derzeitige Zinsumfeld für Anleger alles andere als berauschend. Wer heute bei einer Bank ein Tagesgeldkonto eröffnet, erhält laut Statistik der Deutschen Bundesbank im Schnitt eine Verzinsung von 0,02 Prozent. Auf Spareinlagen mit dreimonatiger Kündigungsfrist gibt es im Schnitt 0,17 Prozent, während für Festgelder mit einer Laufzeit von einem Jahr durchschnittlich 0,30 Prozent gezahlt werden (Stand: Dezember 2018).

Schreckgespenst Inflation vernichtet Ihr Geld

Das Problem ist, dass die Guthabenzinsen weit unter der Inflationsrate von zuletzt 1,40 Prozent liegen (März 2020). Wer sein Vermögen also in niedrig verzinste Sparformen steckt, riskiert, dass sein Geld kontinuierlich an Kaufkraft verliert. Anders ausgedrückt: Vermögen wird vernichtet. Dazu ein Beispiel: Wenn Sie heute 50.000 Euro auf einem einjährigen Festgeldkonto parken, ist Ihr reales Vermögen – bei gleichbleibender Inflationsrate – bei Fälligkeit in einem Jahr um 550 Euro geschrumpft.

Das zeigt: Um Ihr Erspartes zu halten beziehungsweise zu vermehren, reichen die altbewährte Bankeinlage oder das Bundeswertpapier allein nicht aus. Denn was nützt die hohe Sicherheit, wenn das Geld zwar vor Kursschwankungen geschützt, aber nicht vor Wertverlust bewahrt ist?

So tricksen Sie die Inflation aus

Wer sein Geld vor Inflation schützen will, sollte mehr Mut zum Risiko haben. Aktien eignen sich zum Beispiel hervorragend dafür. Ja, ihr Kurs kann mitunter kräftig schwanken, langfristig bieten sie jedoch überdurchschnittliche Renditechancen, was die Vergangenheit eindeutig gezeigt hat. Der DAX konnte zum Beispiel seit seinem Start vor mehr als 30 Jahren im Schnitt acht Prozent pro Jahr hinzugewinnen. Dieses Potenzial gilt es zu nutzen. Das heißt nicht, dass Sie Ihr komplettes Geld in Aktien stecken sollten – aber ganz darauf verzichten sollten Sie auch nicht. Es gilt: Je länger Ihr Anlagehorizont, umso sinnvoller ist die Investition in Aktien.

Punkt 2: Die Anlagestrategie muss sich nach Ihnen richten!

Der Ausgangspunkt jeder systematischen Vermögensanlage müssen die Wünsche und Bedürfnisse des Anlegers sein. Wer sein Geld maßgeschneidert investieren will, sollte sich daher mit folgenden Fragen beschäftigen: Über welche finanziellen Mittel verfüge ich? Welche Erfahrung habe ich mit Geldanlagen schon gemacht? Welche Ansprüche an die Rendite habe ich? Welche Risiken möchte ich eingehen? Welches Ziel verfolge ich mit der Geldanlage?

Ein guter Vermögensberater stellt Ihnen genau diese Fragen, da er sich nur so ein aussagekräftiges Bild vom Profil des Anlegers machen kann. Ist das Anlegerprofil erstellt, muss daraus eine passende Anlagestrategie abgeleitet werden. Denn die Strategie ist das A und O für den späteren Aufbau des Portfolios.

Punkt 3: Das Vermögen muss gut gestreut sein!

Bei der Geldanlage sollten Sie nie alles auf eine Karte setzen, sondern Ihr Vermögen auf verschiedene Wertpapiere und Anlageklassen aufteilen. Auf diese Weise können Schwankungen, die von einer Portfoliokomponente verursacht werden, durch Gewinne, die an andere Stelle im Portfolio erzielt werden, ausgeglichen werden. Das Gesamtrisiko nimmt also ab.

Beispiel für eine ausgewogene Portfoliostruktur

50.000 Euro anlegen: Das ideale Portfolio

In einem ausgeglichenen Portfolio halten sich sichere und risikoreichere Anlagen in etwa die Waage. Daher sollten neben Aktien aus den USA, Europa oder Asien auch Staatsanleihen und Unternehmensanleihen enthalten sein. Diese Mischung soll bei adäquater Volatilität mittel- bis langfristig einen stetigen Wertzuwachs erreichen, der über dem Kapitalmarktniveau liegt.

Auf die passenden Instrumente setzen

Eine Diversifikation lässt sich sowohl mit Exchange Traded Funds (ETFs) als auch mit aktiv gemanagten Investmentfonds oder durch eine Kombination von beiden erreichen. ETFs bilden die Wertentwicklung eines Marktes beziehungsweise eines Referenzindex ab und sind vergleichsweise preiswert. Klassische Investmentfonds sind zwar zumeist teurer, bieten dem Anleger aber im Gegensatz zu einem passiven ETF die Chance auf eine Outperformance des Marktes.

Vertrauen Sie bei der Diversifikation auf modernste Technologie

Diversifikation klingt einfach, erfordert aber einiges an Know-how. Denn ob der Diversifikationsnutzen tatsächlich eintritt, hängt unter anderem auch vom Zusammenspiel der verschiedenen Anlagen ab. Ein Portfolio in Eigenregie optimal zu diversifizieren dürfte die meisten Sparer überfordern. Es bedarf also professioneller Hilfe von digitalen Vermögensverwaltern, die umgangssprachlich auch als Robo-Advisors bezeichnet werden. Bei einem Robo-Advisor handelt es sich um ein Computerprogramm, das auf Algorithmen basiert und das Portfolio basierend auf den Investmentzielen und der Risikolust des Anlegers optimal diversifiziert.

Punkt 4: Nie das Risiko aus den Augen verlieren!

Gute Vermögensverwaltung endet nicht mit der Investition, da es wichtig ist, das Portfolio fortlaufend an die Marktentwicklung anzupassen. Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang das Risikomanagement, dessen Aufgabe es ist, das Risiko eines Portfolios zu erfassen, zu bewerten, zu überwachen und mit den individuellen Bedürfnissen in Einklang zu bringen.

Robo-Advisors der neuesten Generation greifen aktiv in das strategische Portfoliomanagement ein und zeichnen sich durch eine fortlaufende Minimierung von Kosten und Risiken aus. Als besonders erfolgreich beim Risikomanagement haben sich digitale Vermögensverwalter erwiesen, die neben der Software auch eine menschliche Komponente nutzen. In der Praxis kann das Teamwork zwischen Mensch und Maschine zum Beispiel so aussehen: Die Software beobachtet die Marktschwankungen am Kapitalmarkt und prüft, ob das Portfolio im Einklang mit dem gewünschten Risikoniveau des Kunden steht. Der Portfoliomanager prüft danach den Umschichtungsvorschlag des Programms und gibt ihn frei.

Punkt 5: Achten Sie auf die Kosten, wenn Sie 50.000 Euro anlegen

Traditionelle Finanzberater können für das Management eines Portfolios mit einem Volumen von 50.000 Euro Jahresgebühren in Höhe von 1,5 bis 2,5 Prozent verlangen. Bei digitalen Vermögensverwaltern werden dagegen im Schnitt jährliche Gebühren von weniger als einem Prozent fällig, wenn Sie 50.000 Euro anlegen. Selbst eine Kostendifferenz von einem Prozentpunkt kann sich – wie folgendes Beispiel zeigt – im Laufe der Zeit zu einer beträchtlichen Summe addieren.

50.000 Euro anlegen: Diese Gebühren fallen an

50.000 Euro anlegen: So holen Sie mehr aus Ihrem Geld heraus

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Risikohinweis: Die Kapitalanlage ist mit Risiken verbunden. Der Wert Ihrer Anlagen bzw. die Kurse der Investmentfonds wie auch die daraus fließenden Erträge sind Schwankungen unterworfen oder können ganz entfallen. Daher kann es passieren, dass Sie den von Ihnen angelegten Betrag nicht in voller Höhe zurückerhalten. Im Extremfall besteht auch das Risiko eines Totalverlustes Ihrer investierten Vermögenswerte. Die vergangene Wertentwicklung ist kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Ergebnisse. Bei der Einschätzung von Moneyfarm handelt es sich um eine stichtagsbezogene Analyse, die sich in der Zukunft ändern kann. Der vorliegende Beitrag ist keine Finanzanalyse, sondern eine Werbemitteilung.