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100.000 Euro anlegen: Viel zu schade für’s Tagesgeld

Wer ein Vermögen von 100.000 Euro anlegen will, sollte sich nicht mit Standardanlagen zufrieden geben. Verschenken Sie kein Geld, handeln Sie noch heute. So geht’s!

Angenommen, Sie verfügen über ein Vermögen von 100.000 Euro und wollen dieses anlegen. Gehören auch Sie zu den Personen, die an die Geldanlage gewisse Ansprüche stellen, sowohl was die Sicherheit als auch die Rendite betrifft? Die meisten Sparer haben dagegen nur die Sicherheit im Fokus. An den Finanzmärkten ist häufig das Phänomen zu beobachten, dass Menschen, die über größere Summen verfügen, alles daran setzen, Risiken vollkommen zu vermeiden. Schutz und Sicherheit des Kapitals haben oberste Priorität. Möglicherweise stammt das Geld aus dem Verkauf einer Immobilie oder es handelt sich um eine größere Erbschaft oder Schenkung. Das will man nicht leichtfertig an den Kapitalmärkten aufs Spiel setzen.

100.000 Euro auf dem Tagesgeld anlegen? Keine gute Idee

Folglich werden die 100.000 Euro oftmals in einer Summe als Termin- oder Tagesgeld bei der Hausbank gebunkert. Dort, so der Glaube, sei das Geld sicher und werthaltig verwahrt, weil es nicht den Schwankungen der Finanzmärkte ausgesetzt ist. Beruhigend wirkt außerdem der Gedanke, dass man über sein Vermögen jederzeit verfügen kann. Es mag ja stimmen, dass sich Bankeinlagen nicht wie Aktienkurse auf und ab bewegen. Dass solche Anlagen aber mit keinem Verlustrisiko verbunden sind, ist ein Irrglaube.

Warum Sie mit Bankeinlagen fast nichts gewinnen können, aber einiges zu verlieren haben

Wer heute bei einer Bank ein Tagesgeldkonto eröffnet und dort 100.000 Euro anlegt, erhält laut Statistik der Deutschen Bundesbank im Schnitt eine Verzinsung von verschwindenden 0,02 Prozent (Stand: Dezember 2018). Angenommen, dieser Satz bleibt über ein Jahr unverändert, dann hätten die 100.000 Euro nach zwölf Monaten gerade einmal läppische 20 Euro gebracht. Aber es kommt noch schlimmer. Denn wie aus den Daten der Bundesbank ebenfalls hervorgeht, liegt die reale Verzinsung von Tagesgeldern, das heißt, unter Berücksichtigung der Inflationsrate, derzeit bei minus 1,38 Prozent (Stand: Januar 2019). Das bedeutet im Klartext: Wer heute 100.000 Euro auf einem Tagesgeld parkt, hat nach zwölf Monaten  – bei unveränderten Verzinsung und gleichbleibender Inflationsrate – 1.380 Euro real an Kaufkraft verloren.

Auch rückblickend fällt die Bilanz verheerend aus: 100.000 Euro – angelegt vor fünf Jahren auf einem Tagesgeld – haben heute nur noch einen realen Wert von rund 94.500 Euro (Zeitraum: Januar 2014 bis Dezember 2018). Im Umkehrschluss heißt das: Der Anleger hat stolze 4.500 Euro infolge des niedrigen Zinsniveaus sowie der Inflationsentwicklung verloren. Soweit zur Werthaltigkeit sicherer Anlagen. Spätesten jetzt, sollte man darüber nachdenken, ob es keine besseren Wege gibt, das Geld sowohl sicher als auch rentabel anzulegen.

100.000 Euro anlegen: So zeigen Sie Profil

Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung, lautet ein bekannte Redewendung. Auch bei der Geldanlage ist der erste Schritt zum Erreichen der finanziellen Ziele, die Kenntnis über die eigenen Anlagemotive. Wer über sich ein Bild gewinnen will, muss sich zunächst einige wichtige Fragen stellen: Wie ist die finanzielle Situation? Welche Anlageerfahrungen wurden bisher gemacht? Welcher Anlagehorizont ist geeignet? Im Wesentlichen geht es darum, herauszufinden, welche Risiken man bereit ist, für welche Rendite einzugehen.

Risikoaverse Anleger, die ihr Geld primär vor Inflation schützen wollen, werden bestrebt sein, ein stetiges Vermögenswachstum zu erzielen. Der Anlageschwerpunkt einer solchen Strategie wird schwerpunktmäßig auf Anleihen liegen. Aktien spielen dagegen nur eine untergeordnete Rolle. Anleger, bei denen dagegen der Renditeaspekt im Vordergrund steht, werden riskantere Anlageklassen wie Aktien in ihrem Portfolio übergewichten.

Wie Sie das Risiko in den Griff bekommen

Wer sein Portfolio entsprechend seiner Präferenzen aufbauen möchte, kann mit Hilfe der Diversifikation das Risiko im Portfolio steuern beziehungsweise mindern. Diversifikation bedeutet, dass das Vermögen nicht auf einige wenige Wertpapiere oder Anlagen verteilt, sondern über Länder, Sektoren und Anlageklassen hinweg gestreut wird. Auf diese Weise können Schwankungen, die von einer Portfoliokomponente verursacht werden, durch Gewinne, die an andere Stelle im Portfolio erzielt werden, ausgeglichen werden. Das Gesamtrisiko nimmt also ab.

Das folgende Beispiel verdeutlicht den Diversifikationsnutzen: Ein Portfolio, das aus 50 Prozent DAX-Aktien und 50 Prozent deutsche Staatsanleihen besteht, hätte – zurückgerechnet auf das Jahr 1998 – mit einer Rendite von 5,5 Prozent pro Jahr und einer jährlichen Volatilität von 10,2 Prozent ein besseres Chance-Risiko-Profil aufgewiesen, als jede der beiden Komponenten für sich allein genommen. Noch deutlicher zeigt sich der Diversifikationseffekt bei einem aus fünf Anlageklassen bestehenden Multi-Asset-Portfolio. Eine Zusammensetzung aus 20 Prozent DAX-Aktien, 20 Prozent deutsche Staatsanleihen, 20 Prozent europäische Unternehmensanleihen, 20 Prozent europäische Hochzinsanleihen und 20 Prozent Gold hätte im gleichen Zeitraum eine jährliche Durchschnittsrendite von 6,1 Prozent bei einer deutlich geringeren jährlichen Volatilität von 6,7 Prozent erzielt.

Umsetzen lässt sich die Diversifikation sowohl mit Exchange Traded Fonds (ETFs)  als auch mit aktiv gemanagten Investmentfonds oder durch eine Kombination von beiden. ETFs bilden die Wertentwicklung eines Marktes beziehungsweise eines Referenzindex ab und sind vergleichsweise preiswert. Klassische Investmentfonds sind zwar zumeist teurer, bieten dem Anleger aber im Gegensatz zu einem passiven ETF die Chance auf eine Outperformance.

Warum professioneller Rat nicht teuer sein muss

Diversifikation klingt einfach, erfordert aber einiges an Know-how. Denn ob der Diversifikationsnutzen tatsächlich eintritt, hängt unter anderem auch von der Korrelation der verschiedenen Anlagen zueinander ab. Ein Portfolio in Eigenregie optimal zu diversifizieren, ist komplex und dürfte die meisten Sparer überfordern. Spätestens an diesem Punkt des Anlageprozesses bedarf es – um seine Ziele nicht zu verfehlen – professioneller Hilfe. Die gibt es von digitalen Vermögensverwaltern, umgangssprachlich auch als Robo Adviser bezeichnet.

Bei einem Robo Adviser handelt es sich nicht um eine Maschine in Beratergestalt, sondern um ein auf algorithmischen Modellen basierendes Computerprogramm. Die Software analysiert die Investmentziele und die Risikoneigung des Anleger und leitet daraus eine optimierte Anlagestrategie ab.

100.000 Euro anlegen: So machen Sie mit Robo Investing mehr aus Ihrem Geld

Schritt 1: Anlegerprofil. Der Robo Adviser ermittelt Ihre Anlagepräferenzen und Investmentziele und leitet daraus Ihr persönliches Anlegerprofil sowie Ihre Risikoneigung ab.

Schritt 2: Anlagestrategie. Auf Basis Ihres Anlegerprofils erstellt der Robo Adviser die dazu passende Anlagestrategie.

Schritt 3: Umsetzung. Der Robo Adviser sucht diejenigen Vermögenswerte aus, die zur Umsetzung der Strategie am besten geeignet sind und bildet daraus ein optimal diversifiziertes Portfolio.

Schritt 4: Überwachung. Der Robo Adviser kontrolliert fortlaufend das Portfolio und passt es bei Bedarf an. Im Idealfall wird das Risikomanagement um einen realen Portfoliomanager ergänzt, der bei Bedarf einschreiten kann. Aktives und passives Management gehen also zum Wohl des Kunden Hand in Hand.

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