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10.000 Euro anlegen: So investieren Sie richtig!

Angenommen, Sie haben 10.000 Euro zur freien Verfügung. Unabhängig davon, woher das Geld stammt, was würden Sie damit tun? Ausgeben ist die eine Möglichkeit. 10.000 Euro sind ein hübsches Sümmchen, mit dem sich so mancher Traum erfüllen lässt. Sie könnten zum Beispiel auf eine mehrmonatige Weltreise gehen oder sich ein schickes Motorrad kaufen.n

10.000 Euro anlegen: Was Sie bei der Geldanlage vermeiden sollten

Auf Bankeinlagen wie Spar- oder Festgeldkonten gehen die Zinsen derzeit quasi gegen Null. Nicht viel besser schneiden Bundeswertpapiere ab. Die Folge sind überaus magere Vermögenszuwächse, wie die folgende Grafik zeigt.

Spareinlagen & Bundeswertpapiere

Was aus 10.000 Euro, angelegt vor 10 Jahren, nominal geworden ist (ohne Inflation)

Die durchschnittlichen Sparzinsen (0,90 % pro Jahr) sowie die Durchschnittsrenditen von Bundesanleihen (1,22 % pro Jahr) basieren auf Angaben der Deutschen Bundesbank. In der Berechnung wurden Erträge wiederangelegt. Ohne Berücksichtigung von Kosten

Zeitraum: Januar 2009 bis Dezember 2018

Inflation „frisst“ Rendite

Aber es kommt noch schlimmer. Denn um Vermögen aufzubauen, muss der Zins dauerhaft über der Inflationsrate liegen. Ansonsten verliert Ihre Anlage im Laufe der Zeit immer mehr an Kaufkraft. Realer Vermögensverlust wird dieses Phänomen genannt. Und genau darunter leiden derzeit viele Anleger. Selbst über einen Zeitraum von zehn Jahren war mit Sparanlagen oder Bundesanleihen kein realer Wertzuwachs zu erzielen.

Spareinlagen & Bundeswertpapiere

Was aus 10.000 Euro, angelegt vor 10 Jahren, real geworden ist (inflationsbereinigt)

Die durchschnittliche Sparzinsen (0,90 % pro Jahr) sowie die Durchschnittsrenditen von Bundesanleihen (1,22 % pro Jahr) basieren auf Angaben der Deutschen Bundesbank. Die durchschnittliche Inflationsrate (1,24 % pro Jahr) basiert auf Daten des Statistischen Bundesamtes zum Harmonisierten Verbraucherpreisindex.  

In der Berechnung wurden Erträge reinvestiert. Ohne Berücksichtigung von Kosten.

Zeitraum: Januar 2009 bis Dezember 2018

Fünf Tipps, wie Sie 10.000 Euro optimal anlegen

Für jemanden, der einen angemessenen Vermögenszuwachs erzielen will, ist es keine gute Idee, das Geld zu Bank zu bringen oder Bundeswertpapiere zu kaufen. Glücklicherweise gibt es schlauere Möglichkeiten, um 10.000 Euro wirklich gewinnbringend anzulegen. Alles, was es dazu benötigt, ist ein wenig Mut zum Risiko und ein Partner, der Ihre finanziellen Ziele kennt und der Sie optimal berät.

Tipp 1: Werden Sie sich über Ihre Anlageziele bewusst

„Nachdem wir das Ziel aus den Augen verloren haben, verdoppelten wir die Anstrengungen“, lautet ein bekanntes Zitat von Mark Twain. Um beim Investieren erst gar nicht in diese Bredouille zu kommen, sollten Sie sich vorab über Ihre Anlagepräferenzen im Klaren werden. Anleger sind verschieden, genauso wie ihre Anlageziele. Der eine sucht lediglich nach einer Parkmöglichkeit für sein Geld, der andere will langfristig vorsorgen. Der eine hat schon Erfahrung mit Kapitalmarktanlagen gemacht, zum Beispiel mit Aktien, der andere ist auf diesem Gebiet ein Neuling. Für den einen hat der Werterhalt des Ersparten oberste Priorität, der andere möchte Marktchancen nutzen und ist bereit, dafür gewisse Risiken einzugehen.

Tipp 2: Nutzen Sie die Renditekraft von Aktien

Aktien mögen zwar temporär schwanken, langfristig überwiegen jedoch die positiven Renditeeffekte. Auch nimmt mit zunehmender Anlagedauer das Risiko ab, mit Aktien Verluste zu machen. Wenn Sie zum Beispiel vor zehn Jahren 10.000 Euro in eine DAX-Anlage investiert hätten, dürften sich heute über ein Vermögen von 21.7000 Euro freuen (ohne Berücksichtigung von Kosten). Die gleiche Summe, auf einem Sparbuch angelegt, hätte sich dagegen auf nur knapp 11.000 Euro vermehrt. Um das Schwankungsrisiko zu vermindern, sollten Sie nicht das ganze Geld auf einige wenige Aktien setzen, sondern diversifiziert, also gestreut, in den Markt einsteigen. Dadurch können Sie die Schwankungsintensität beziehungsweise die Volatilität Ihrer Aktienanlage reduzieren. Ein kostengünstiges Instrument hierfür stellen ETFs dar. ETFs sind börsengehandelte Indexfonds, die die Wertentwicklung eines Referenzindex wie zum Beispiel dem DAX nahezu eins zu eins nachvollziehen.

Deutsche Aktien

Was aus 10.000 Euro, angelegt vor 10 Jahren, geworden ist

Ohne Berücksichtigung von Kosten

Zeitraum: Januar 2009 bis Dezember 2018

Tipp 3: Setzen Sie nicht alles auf eine Karte

Wie gerade erwähnt, bergen Aktien gewisse Schwankungsrisiken. Auch wenn sich diese durch diversifizierte Indexfonds reduzieren lassen, werden nur sehr risikofreudige Anleger ihr ganzes Vermögen ausschließlich in Aktien investieren. Für alle anderen gilt: Durch die geschickte Hinzunahme weiterer Anlageklassen wie Anleihen oder Rohstoffe kann das Gesamtrisiko des Portfolios weiter geschmälert werden. Auch hierfür können ETFs zum Einsatz kommen, da sie auf nahezu jede Anlageklasse erhältlich sind. Wie hoch Sie Aktien im Vergleich zu sicheren Anlagen gewichten, hängt von Ihrem Anlagehorizont und Ihrer Risikoneigung ab. Ein gleichgewichtetes Mischportfolio aus deutschen Aktien, deutschen Staatsanleihen, Gold, europäischen Unternehmensanleihen und Hochzinsanleihen hätte in den vergangenen zehn Jahren bei relativer moderater Volatilität eine durchschnittliche Wertentwicklung von 6,1 Prozent pro Jahr erzielt.

Diversifiziertes Mischportfolio

Was aus 10.000 Euro, angelegt vor 10 Jahren, geworden ist

Die durchschnittliche jährliche Rendite (6,1 %) basiert auf historischen Rückrechnungen. In dem Portfolio sind die folgenden Anlageklassen gleichgewichtet: Aktien Deutschland, Staatsanleihen Deutschland, Gold, Unternehmensanleihen Europa, Hochzinsanleihen.

Ohne Berücksichtigung von Kosten

Zeitraum: Januar 2009 bis Dezember 2018

Tipp 4: Suchen Sie sich einen professionellen Partner

Nicht alle Sparer verfügen über die Erfahrung und das Know-how, um Ihr Portfolio optimal auszubalancieren und zu überwachen. Professionelle Hilfe ist also gefragt. Ein guter Vermögensberater analysiert Ihr Anlegerprofil und leitet daraus eine für Sie maßgeschneiderte Anlagestrategie ab. Der Haken: Banken oder traditionelle Vermögensberater bieten bei Anlagesummen von bis zu 10.000 Euro oft nur wenig prickelnde und zumeist überteuerte Standardlösungen an. Nicht so digitale Vermögensverwalter, auch als Robo-Advisor bezeichnet. Diese ausgefeilten auf modernsten Verfahren beruhenden Computerprogramme ermitteln Ihr Anlegerprofil und durchforsten blitzschnell das Anlageuniversum nach der besten Lösung. Für Sie hat das mehrere Vorteile: Da digitale Vermögensverwalter vergleichsweise günstig sind, sparen Sie Kosten. Darüber hinaus sind Robo-Advisor im Gegensatz zu traditionellen Vermögensberatern 24 Stunden am Tag und sieben Tagen in der Woche für Sie da – egal, wo sie sich gerade befinden. Robo-Advisor können aber noch mehr. Sie überwachen kontinuierlich Ihre Anlage und passen das Portfolio gegebenenfalls automatisch an. Sie können Sich also beruhigt zurücklehnen und Ihr Geld für sich arbeiten lassen.

Tipp 5: Achten Sie auf die Kosten und Service

Die Kosten sind bei der Geldanlage ein wichtiger Erfolgsfaktor. Denn je geringer die Gebühren, umso mehr Spielraum bleibt für die Rendite. Digitale Vermögensverwaltungen sind aufgrund der automatisieren Prozesse deutlich günstiger als klassische Portfoliomanager. Ein Verzicht auf Professionalität bedeutet das in der Regel nicht. Wichtig ist auch, dass die Kosten für den Anleger nachvollziehbar sind. Einige digitale Vermögensberatungen zeichnen sich dadurch aus, dass sie die Vorteile von passiv gemanagten ETFs mit den Vorzügen von aktiven Fonds kombinieren.

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Risikohinweis: Die Kapitalanlage ist mit Risiken verbunden. Der Wert Ihrer Anlagen bzw. die Kurse der Investmentfonds wie auch die daraus fließenden Erträge sind Schwankungen unterworfen oder können ganz entfallen. Daher kann es passieren, dass Sie den von Ihnen angelegten Betrag nicht in voller Höhe zurückerhalten. Im Extremfall besteht auch das Risiko eines Totalverlustes Ihrer investierten Vermögenswerte. Die vergangene Wertentwicklung ist kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Ergebnisse. Bei der Einschätzung von Moneyfarm handelt es sich um eine stichtagsbezogene Analyse, die sich in der Zukunft ändern kann. Der vorliegende Beitrag ist keine Finanzanalyse, sondern eine Werbemitteilung.