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Was kommt nach dem Corona-Crash?

Seit einigen Wochen befinden sich die Märkte in der Unsicherheit des Coronavirus: In nur einem Monat haben die globalen Aktienmärkte rund 30 bis 40% eingebüßt. Um Stabilität und vor allem Vertrauen unter Anlegern bzw. Unternehmen wieder herzustellen sowie um den negativen Effekt auf Unternehmen und Konjunktur abzumildern, verkündeten zahlreiche Regierungen rund um den Globus massive fiskalische Pakete. Allein die USA beschlossen ein Hilfspaket von 2,3 Billionen US-Dollar.

Wie lange wird es dauern, bis sich der Markt wieder erholt? 

Die Vergangenheit hat bewiesen, dass die Märkte dazu tendieren, sich nach einem Kursrutsch zu erholen. Statistiken zeigen, dass jeder vergleichbare Rückgang derartiger Intensität sowohl im DAX, dem EuroStoxx 50 als auch dem S&P 500 bei einem Einstieg zum aktuellen Zeitpunkt Anlegern mit einem mittel- bis langfristigen Horizont gute Gewinne ermöglicht hat.

Viele Politiker bezeichnen die Corona-Krise als die größte Herausforderung seit dem 2. Weltkrieg. Börsentechnisch betrachtet indes blicken wir seitdem auf wesentlich größere Herausforderungen als die aktuelle zurück, insbesondere da in 2008 die Banken die Krise ausgelöst haben und somit das Finanzsystem das Problem darstellte. Dies ist aktuell nicht der Fall und die fiskalischen Pakete dienen nicht der Rettung der Banken, sondern der Unternehmen, was eine neue Komplexität ins Spiel bringt. So kann es sein, dass wir bald Direkt-Überweisungen auf Privatkonten sehen oder gar das Grundeinkommen eingeführt wird.   

Betrachten wir die größten Kursverluste des S&P 500 seit 1946 einmal genauer, wird schnell deutlich, dass die Märkte sich nach jeder Krise erholen konnten – in allen Fällen in unter 5 Jahren, in der Regel in rund 2 Jahren. Nur wenige der Korrekturen brachten größere Verluste als der Corona-Crash. Selbst bei den stärkeren Kursverlusten  der Jahre 1968 und 1987 wäre der Wendepunkt nun schon fast erreicht. Doch der genaue Zeitpunkt einer Investition ist nach einer solchen Krise nicht das wichtigste – viel wichtiger ist es, den Mut aufzubringen und mit der richtigen Strategie die günstigen Einstiegspreise langfristig für sich zu nutzen.

Wie das Schaubild zeigt, konnte der S&P 500 bisher jeden noch so starken Kursrutsch überwinden. Wer nicht auf kurzfristige Gewinne aus ist, sondern langfristig anlegt, dem wird kurzfristige Volatilität nicht wehtun, denn an der Börse arbeitet die Zeit für Sie. Wer dabei wegen der aktuellen Volatilität der Märkte noch Bedenken hat, kann dies mit einem Sparplan ausgleichen.

Der S&P 500 ist auch in unseren Portfolios enthalten. Erfahren Sie mehr.

Unsere Markteinschätzung: Sobald die Sozial- und Gesundheitskrise hinter uns liegt, besteht die Möglichkeit einer Erholung, deren genauer Zeitraum und Geschwindigkeit aber schwierig vorherzusagen sein werden. Bei Moneyfarm setzen wir auf ein aktives Management unserer Portfolios. Sehen wir also einen nachhaltigen, positiven Trend, erhöhen wir das Aktienengagement und partizipieren in den langfristigen Aufwärtsbewegungen. Gleichzeitig versuchen wir, Regionen und Anlageklassen, die weniger unter den Folgen des Coronavirus leiden, überzugewichten und so den breiten Markt zu schlagen.

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Risikohinweis: Die Kapitalanlage ist mit Risiken verbunden. Der Wert Ihrer Anlagen bzw. die Kurse der Investmentfonds wie auch die daraus fließenden Erträge sind Schwankungen unterworfen oder können ganz entfallen. Daher kann es passieren, dass Sie den von Ihnen angelegten Betrag nicht in voller Höhe zurückerhalten. Im Extremfall besteht auch das Risiko eines Totalverlustes Ihrer investierten Vermögenswerte. Die vergangene Wertentwicklung ist kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Ergebnisse. Bei der Einschätzung von Moneyfarm handelt es sich um eine stichtagsbezogene Analyse, die sich in der Zukunft ändern kann. Der vorliegende Beitrag ist keine Finanzanalyse, sondern eine Werbemitteilung.